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Guten Tag, heute ist der 23. 05. 2019

E-Mail-Adressen

(Foto: Rainer Sturm – pixelio.de)

Liebe Eltern, liebe Schüler,

die E-Mail-Adressen am NGK enden auf den Domain-Namen der Schule (Schulname mit Bindestrich). Bei Lehrerinnen und Lehrern setzt sich die E-Mail-Adresse in der Regel aus dem Nachnamen und dem Namen der Domain zusammen, nach dem Muster „Nachname@norbert-gymnasium.de “. –
Die Adressen der Schülerinnen und Schüler enthalten zusätzlich den Vornamen: „Vorname.Nachname@norbert-gymnasium.de“.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an ts(at)norbert-gymnasium.de.

Norbert-Gymnasium Knechtsteden

Knechtsteden 17
41540 Dormagen
Tel.: 02133 5318-0
Fax.: 02133 5318-79
E-Mail: sekretariat(at)norbert-gymnasium.de

Schulleiter:       Herr J. Gillrath
Stellvertreter:  Herr M. Odenthal

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Israel

Israel-Austausch Gruppe in Alarmbereitschaft

14.05.2019

Timo Ehrler berichtet als begleitender Lehrer von den ereignisreichen Geschehnissen des diesjährigen Israelaustauschs.

Sonntag, 5. Mai 2019: Am Abend waren die Lehrer der deutschen Gruppe, Rolf Lenhartz und Timo Ehrler mit den israelischen Kolleginnen und der Schulleitung zum Essen verabredet. Das Restaurant war bei ihrer Ankunft seltsam leer und zur vereinbarten Zeit ließen die Gastgeber noch auf sich warten. Bei ihrer Ankunft klärten sich diese Umstände umgehend: Die Stadt stand unter Beschuss durch die Hamas aus Gaza. Neben der Sorge um die Schülerinnen und Schüler machte sich auch ein wenig Erleichterung breit, dass die Gruppe nicht an diesem Tag das Grenzgebiet besichtigt hatte, in dem die meisten der etwa 300 Raketen aus Gaza (beinahe) eingeschlagen waren. Die israelische Armee verfügt jedoch über die modernsten Raketenabfangsysteme der Welt, so dass etwa 90% der Geschosse ohne Schaden anzurichten in der Luft zerstört wurden. Glücklicherweise konnte noch das Essen genossen werden, als Luftalarm ausgelöst wurde. Da das Restaurant nicht über einen gepanzerten „Saferoom“ verfügte, wurden die Restaurantbesucher vom Personal in die hinteren Räume hinter eine Betonwand gelotst. Die Unbefangenheit der Israelis (manche machten noch fröhlich Selfies) machte eindrucksvoll deutlich, wie allgegenwärtig diese Art von Gefahrenlage in ihrem Leben ist. Beim zweiten Alarm wich diese Unbefangenheit jedoch ernsteren Mienen und Angst, als Explosionen der Abfangraketen aus unmittelbarer Nähe zu hören waren. Für die Schülerinnen und Schüler, deren Familien alle über gesicherte Räume verfügten, war diese Situation dennoch verunsichernd. Trotz eines dritten Alarms verlief die Nacht in Be’er Sheva ansonsten vergleichsweise ruhig und ohne weitere Zwischenfälle.


Ungeachtet dessen erlaubte das Militär am nächsten Tag einen Ausflug in das nahegelegene Naturschutzgebiet En Avdat. Da die Schulen in Be’er Sheva aufgrund der Sicherheitslage geschlossen hatten, konnte die Gruppe fast ungestört die eindrucksvolle Natur des Nationalparks genießen, der aus einem tiefen wasserführenden Canyon in mitten der trockenen Wüstengegend besteht.
Noch näher kam man der Natur nach einem kurzen Transfer zum Toten Meer an einem Flussbett, welches bis zu seiner Quelle hinaufgewandert wurde.
Nun blieb nur noch wenig Zeit für ein Bad im Toten Meer, das 450 Meter unter dem Meeresspiegel aus Wasser mit maximaler Salzsättigung besteht. Bei 38 Grad im Schatten genossen die Schülerinnen und Schüler das Vergnügen, im Wasser nicht untergehen zu können.

Am Folgeabend war die Gruppe dann aufgrund der Sicherheitsvorkehrungen des Militärs nicht unterwegs, sondern verbrachte diesen in den sicheren Wohnungen ihrer Familien. In Anbetracht der letzten anstrengenden Tage wurde diese Information jedoch schon fast mit Erleichterung vernommen.


Von: Timo Ehrler


Letzte Aktualisierung: 18.05.2019 22:27