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Guten Morgen, heute ist der 19. 11. 2019

Norbert-Gymnasium Knechtsteden

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Partnerschaften und Kooperationen

Borsa Tag 4: Ausflug zu den „Horse Waterfalls“

07.11.2019

Luis Zabel, Klasse 8a, berichtet von seinen Eindrücken und Erlebnissen des 4. Reisetages:

Borsa, Rumänien: Trotz Schwierigkeiten beim Einschlafen wache ich morgens relativ fit auf. Keine Lust aufzustehen, muss aber leider sein. In der Küche stehen wie immer Brot, Müsli, Aufschnitt und Tee auf dem Tisch. Was soll ich heute essen? Im Gegensatz zu Deutschland gibt es hier kaum etwas anderes als Schinken als Aufstrich. Schmeckt trotzdem gut. Nachdem ich mich jetzt fertig gemacht habe fahren wir zur Schule, kommen fast zu spät. Es klappt. Der Bus ist bereit. Los geht es! Ein Ausflug in den Regen zu den „Horse Waterfalls.“ Hoffentlich ist die Jacke wasserdicht. Angekommen im Hotel der Lehrer trinken alle etwas Tee. Noch ist nicht sicher ob der Ausflug stattfinden kann. Gerade wurde es bestätigt: der Lift ist freigegeben um auf den Berg zu kommen. Er kommt mir sehr lang vor. Oben werden wir von Regen, Wind, Kälte und dem Bergführer empfangen. Nachdem alle gesund oben angekommen sind, geht es los. Alle marschieren tapfer den matschigen Bergpfad lang bis zum Wasserfall. Zum Glück geht es hier nur bergab. Ein streunender Hund begleitet uns den Weg über in der Hoffnung, etwas zu Fressen zu bekommen. Nach dem beschwerlichen Hinweg erwartet uns eine sehr schöne Landschaft. Nachdem alle Fotos gemacht sind fällt selbst mir auf, dass wir jetzt ja noch zurück müssen. Na super! Der Rückweg wird noch nasser, kälter und anstrengender als der Hinweg. Nachdem wir endlich zurück am Basislager sind, hört der Regen auf. Dafür wird es kälter und deutlich windiger. Super Bedingungen für eine Skiliftfahrt. Alle kommen gesund unten an. Mittlerweile hab ich Hunger, weshalb ich mich freue, dass wir jetzt essen gehen. Es gibt Krautsalat, Hähnchen mit Pommes und Kuchen als Nachtisch. Der Kuchen schmeckt nach Alkohol.

Nachdem wir wieder in der Schule angekommen sind, werden wir in Gruppen eingeteilt, in denen wir „Saft“ herstellen. Soll heißen: Wir mixen Quellwasser mit Fruchtsirup und schütteln. Schmeckt nicht gut, soll aber gesund sein, wie uns der lange „kurze“ Vortrag erklärt. Auf der Sirupflasche steht Erdbeere. Schmeckt aber nicht so. Endlich ist die Schule vorbei. Mein Gastschüler, sein Vater, Bruder und ich holen ein Jeep mit Traktorreifen ab um Off-Road zu fahren. Soll heißen: wir fahren einen Berg hoch auf Straßen, die mir zu Fuß zu steil wären. Es rumpelt und mit viel Mühe kommen wir auf den Berg. Der Blick von dort oben ist fantastisch. Wir müssen aber den Jeep zurück bringen und fahren deshalb kurz danach wieder vom Berg herunter. Nach einer kurzen Pause fahren wir zu Mats Gastschüler. Nachdem Mats uns das Spiel Werwolf erklärt hat, spielen wir mit den rumänischen Schülern eine Runde. Nach dem darauffolgenden halb traditionellen Essen gehen wir auf die Wiese neben dem Haus, wo schon ein großes Lagerfeuer brennt. Wir hören Musik, singen und rösten Marshmellows über dem Feuer. Danach tanzen alle zu traditioneller Musik aus ihrem Land und bringen den anderen den Tanz bei. Mir fällt wieder mal auf, dass Deutschland weder traditionelle Musik noch einen traditionellen Tanz oder ähnliches hat. Nach einer weiteren Stunde werden wir abgeholt und wieder mal endet ein Tag voller neuer Eindrücke in Rumänien.


Von: Luis Zabel (8a)


Letzte Aktualisierung: 24.10.2019 14:50