StartCorona-InformationenWir am NGKSchulleitungKollegiumSchülerElternVerwaltungSchulträgerFördervereinEhemaligeSchullebenSchulorganisationSchulprofilNorbert-CampusServiceTermineSitemap
Guten Morgen, heute ist der 09. 08. 2020

Norbert-Gymnasium Knechtsteden

Knechtsteden 17
41540 Dormagen
Tel.: 02133 5318-0
Fax.: 02133 5318-19
E-Mail: sekretariat(at)norbert-gymnasium.de

Schulleiter:       Herr J. Gillrath
Stellvertreter:  Herr C. Colberg

☰ Wir am NGK  

Partnerschaften und Kooperationen

TOMORROW – die Welt ist voller Lösungen / the world is full of solutions

10.03.2020

Am Mittwoch, den 12. Februar 2020, besuchten wir mit der Erasmus+ AG unserer Schule die Kulturhalle in Dormagen, in der uns der Film „Tomorrow – die Welt ist voller Lösungen“ vorgeführt wurde. Begleitet wurden wir von Frau Neuwöhner und Frau Settner, unseren AG-Lehrerinnen. Die Veranstaltung wurde extern pädagogisch begleitet.

Tomorrow ist ein Film des Aktivsten Cyrill Dion und der ebenfalls französischen Schauspielerin Mélanie Laurent aus dem Jahr 2015. Die beiden finden in einer Ausgabe des Magazins „Nature“ eine Studie über den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren.

„Vor etwa drei Jahren als ich gerade schwanger war, erzählte mir Cyrill von einer Studie. Sie kam zu dem Schluss, dass mein Sohn wahrscheinlich in einer Welt aufwachsen würde, in der Nahrung, Wasser und Öl knapp sind“, erzählt Mélanie zu Beginn des Films.

Getrieben von dieser Angst, Sorge und dem Verlangen nach mehr Wissen, machen Mélanie und Cyrill sich bewaffnet mit Kameras auf den Weg nach der Suche auf Antworten.
Auf ihrer Reise besuchen sie insgesamt 10 Länder, in denen sie viele verschiedene Lösungsansätze zu einem Puzzle zusammensetzen.

1) Landwirtschaft
Im ersten Abschnitt des Films geht es um Landwirtschaft. Mélanie und Cyrill führen uns nach Detroit, USA, wo die Zahl der Einwohner seit 1960 von 2 Millionen auf 700 000 gesunken ist. So begann Detroit viel Aufwand in den eignen Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern zu stecken. Der größte Teil der Nahrung wird von Einwohnern für Einwohner angebaut, anders als in den meisten Fällen, wo unsere Nahrung im Durschnitt 2.400 km zurücklegt, bevor wir sie konsumieren.
„Es ist wichtig, sich hier vor Ort zu kümmern“, sagt Ashley, eine der freiwilligen Helferinnen in Detroit.

Die Reise geht in Todmorden, England, bei Pamela Warhurst und Mary Clear weiter. Die beiden Frauen starteten 2008 mit einigen anderen das „Incredible Edible“-Projekt. Ziel war es, (Ess-)Pflanzen im ganzen Dorf an beliebigen Orten zu pflanzen und so gleichzeitig mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Pamela und Mary sagen, ihnen hätte die Vorstellung von zwei Menschen, die sich nicht kennen würden und nur sich nur über eine kleine Unterhaltung über einen Busch oder einen Strauch näherkämen, gefallen.

Selbstangebaute, regionale Pflanzen würden 10 bis 20 Millionen Menschen ernähren, Ökosysteme wieder aufbauen und zudem auch Arbeitsplätze schaffen. Fördernd wäre es außerdem, weniger Fleisch zu konsumieren.

2) Energie
Um über diesen Lösungsabschnitt mehr zu erfahren besuchen Mélanie und Cyrill Kopenhagen, die Hauptstadt von Dänemark. Das Ziel der Stadt ist es, bis 2050 den gesamten Bedarf von Wärme und Strom durch erneuerbare Energien gedeckt zu haben. Bis 2025 möchte Kopenhagen die erste CO2-neutrale Hauptstadt der Welt sein. Die Hälfte des dänischen Stromverbrauchs sollte bis 2020 durch Windkraft gedeckt werden. 67% bewegen sich zu Fuß/mit dem Fahrrad/ÖVK, wobei Kopenhagens Ziel es jedoch ist insgesamt 75% der Einwohner ohne Auto von A nach B zu bringen.

San Francisco recycelt 80% des Mülls pro Einwohner. „Zero Waste“ fördert das Kompostieren von geeigneten Müll und der Produktion reichhaltiger Erde und trägt zudem zur Mülltrennung bei.

3) Demokratie
In Indien gibt es ein Dorf (*Name*), indem der lokale Bürgermeister es sich zur Aufgabe gemacht hat, sein Dorf in einer demokratischen Gemeinschaft zu führen. Dazu gehört außerdem, dass die frühere Zahl von Kindern, die zur Schule gehen konnten, nun von 40% auf 100% gestiegen ist. Auch Frauen ergreifen im noch etwas rückständigen Indien Iniziative und arbeiten in ihren Fabriken. Das Geld, was diese Fabriken zudem abgeben, investieren die Frauen in Mikrokredite, die sie anderen Frauen als Startkapital zur Gründung ihrer eigenen Geldquelle geben.

4) Bildung
In Norwegen und Finnland ist die Bildung von Kindern und Jugendlichen noch besser gefördert als in Deutschland. Die Kinder lernen auf spielerische und bildhafte Weise lesen und schreiben. Die Lehrer und Lehrerinnen achten darauf, dass jedes Kind die für sich speziell geeignete Lernmethode findet und anzuwenden lernt. Zudem werden die Kinder im Unterricht auf das Leben vorbereiten und lernen schon in der Schule zu kochen, die Wäsche zu machen und handwerkliche Tätigkeiten.

Abschließen führten wir eine Diskussion über den Ausgang des Films und die Lösungsansätze. Eine der zentralsten Fragen war, wie wir anfangen können, gegen den Klimawandel vorzugehen. Wir waren uns einig, dass es ein Anfang wäre, auf Stromverbrauch, regionale Ernährung und CO2 neutrale Fortbewegung zu achten.
Außerdem ist der Film eine gute Verdeutlichung des Klimaproblems, der sich aber nicht direkt mit den bisher passierten Katastrophen auseinander setzt, sondern den Schwerpunkt auf Lösungsansätze und bereits gestartete Aktionen legt.

5) Wirtschaft
„Die Wirtschaft von morgen? Wie sieht sie aus, die Wirtschaft von morgen? In TOMORROW – Der Film haben sich Cyril Dion und Melanie Laurent wegweisende Modelle angesehen. Hier unsere "Top5" aus Deutschland!
Im Film treffen Cyril Dion und Mélanie Laurent auf Pioniere für ein anderes Wirtschaften – wie Rob Hopkins, den Gründer der “Transition Town Totnes”, die ihr eigenes Regio-Geld erschaffen haben, die WIR Bank in der Schweiz oder Emmanuel Druon, der CEO von Pocheco, eine Firma, die im Norden Frankreichs im Einklang mit der Natur und im echten Respekt vor ihren Mitarbeitern wirtschaftet.“ (https://www.tomorrow-derfilm.de/blog/die-wirtschaft-von-morgen.html)

---------------------------------------------------------------------------

TOMORROW - the world is full of solutions

On Wednesday, February 12, 2020, we visited with the Erasmus+ AG of our school the cultural hall in Dormagen, where the film "Tomorrow - the world is full of solutions" was shown to us. We were accompanied by Mrs. Neuwöhner and Mrs. Settner, our AG teachers. The event was accompanied by external pedagogical support.

Tomorrow is a 2015 film by the most active Cyril Dion and the also French actress Mélanie Laurent, who in an issue of the magazine "Nature" found a study on the probable collapse of our civilization in the next 40 years.

"About three years ago, when I was pregnant, Cyril told me about a study She concluded that my son would probably grow up in a world where food, water and oil are scarce," Mélanie tells at the beginning of the film.

Driven by this fear, anxiety and the desire for more knowledge, Mélanie and Cyril, armed with cameras, set off in search of answers.

On their journey, they visit a total of 10 countries where they assemble many different approaches to a puzzle.

1) Agriculture

The first part of the film is about agriculture. Mélanie and Cyrill take us to Detroit, USA, where the population has fallen from 2 million to 700,000 since 1960. So Detroit began to put a lot of effort into growing its own vegetables, fruit and herbs. Most of the food is grown by residents for residents, unlike in most cases where our food travels an average of 2,400 km before we consume it.

"It's important to take care of things locally," says Ashley, one of the volunteers in Detroit.

The journey continues in Death Murders, England, with Pamela Warhurst and Mary Clear. The two women started the "Incredible Edible" project with some others in 2008. The aim was to plant (edible) plants in any place in the whole village and thus to get in contact with other people at the same time. Pamela and Mary say they liked the idea of two people who don't know each other and only get closer through a little conversation about a bush or a shrub.

Home-grown, regional plants would feed 10 to 20 million people, rebuild ecosystems and also create jobs. It would also be beneficial to consume less meat.

2) Energy

To learn more about this solution section, Mélanie and Cyrill visit Copenhagen, the capital of Denmark. The city's goal is to have all its heat and electricity needs met by renewable energy by 2050. By 2025, Copenhagen aims to be the world's first CO2-neutral capital. Half of Denmark's electricity consumption should be covered by wind power by 2020. 67% walk/bicycle/transport, but Copenhagen's goal is to get 75% of the population from A to B without a car.

San Francisco recycles 80% of the waste per inhabitant. "Zero Waste" promotes the composting of suitable waste and the production of rich soil and also contributes to waste separation.

3) Democracy

In India there is a village (*name*) where the local mayor has made it his business to run his village in a democratic community. This also means that the former number of children who were able to go to school has now increased from 40% to 100%. Women are also taking the initiative in the still somewhat backward India and working in their factories. The money that these factories also give away is invested by the women in micro-credits, which they give to other women as seed capital to start their own source of income.

4) Education

In Norway and Finland the education of children and young people is even better promoted than in Germany. The children learn to read and write in a playful and pictorial way. The teachers make sure that each child finds and learns to use the learning method that is most suitable for him or her. In addition, the children are prepared for life in class and learn to cook, do the laundry and do handicrafts while still at school.

Finally, we had a discussion about the outcome of the film and the possible solutions. One of the most central questions was how we can start to fight climate change. We agreed that it would be a start to pay attention to electricity consumption, regional food and CO2 neutral transportation.

Furthermore, the film is a good illustration of the climate problem, but it does not directly deal with the disasters that have happened so far, but focuses on approaches to solutions and actions already started.

5) Economy

"The economy of tomorrow? What does it look like, the economy of tomorrow? In TOMORROW - The Film, Cyril Dion and Melanie Laurent looked at groundbreaking models. Here our "Top5" from Germany! In the film, Cyril Dion and Mélanie Laurent meet pioneers for a different kind of economy - such as Rob Hopkins, the founder of the "Transition Town Totnes", who created their own regional money, the WIR Bank in Switzerland or Emmanuel Druon, the CEO of Pocheco, a company that operates in the north of France in harmony with nature and with genuine respect for its employees". (https://www.tomorrow-derfilm.de/blog/die-wirtschaft-von-morgen.html)

 

 

 


Von: Louisa Reif (9c)


Letzte Aktualisierung: 24.10.2019 14:50