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Guten Tag, heute ist der 13. 12. 2018

Kalender (Monat)

Norbert-Gymnasium Knechtsteden

Knechtsteden 17
41540 Dormagen
Tel.: 02133 5318-0
Fax.: 02133 5318-79
E-Mail: sekretariat(at)norbert-gymnasium.de

Schulleiter:       Herr J. Gillrath
Stellvertreter:  Herr M. Odenthal

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Beraten und Fördern

Die Erprobungsstufe

Die Erprobungsstufe umfasst die Klassen 5 und 6. Sie wird als pädagogische Einheit verstanden, d. h. die Schüler und Schülerinnen gehen ohne Versetzung von der Klasse 5 in die Klasse 6 über. Laut Schulgesetz dient die Erprobungsstufe „der Erprobung, Förderung und Beobachtung der Schülerinnen und Schüler, um in Zusammenarbeit mit den Eltern die Entscheidung über die Eignung der Schülerinnen und Schüler für die gewählte Schulform sicherer zu machen.

Am Ende der Erprobungsstufe entscheidet die Klassenkonferenz, ob die Schülerin oder der Schüler den Bildungsgang in der gewählten Schulform fortsetzen kann“ (SchG § 13).

Aus diesem Grund wird im Verlauf der Erprobungsstufe auf die pädagogischen Belange der Klasse und die Zusammenarbeit mit den Eltern ein besonderer Schwerpunkt gelegt, z. B. durch zusätzliche Klassenleitungsstunden und Beratungskonferenzen (s. u.).

Klassenleitung

 

Der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin ist Ansprechpartner/in in allen organisatorischen und sozialen Fragen, die das Zusammenleben in der Klasse betreffen. Am NGK übernehmen in der Regel Klassenlehrertandems die Klassenleitung.

Die Klassenleitung ist in Kontakt mit den Fachlehrern und Fachlehrerinnen der Klasse und mit den Eltern. Darüber hinaus begleiten und unterstützen die Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen ihre Klassen bei den Veranstaltungen der Schule wie z. B. während der Fahrtenwoche, auf der Klassenfahrt, dem Pilgerweg, bei Klassenfesten u. a.

In der Klasse 5 bietet eine zusätzliche Klassen­leitungs­stunde Gelegenheit, das Einleben in der Schule näher zu begleiten, die Belange der Kinder aufzugreifen, Angelegenheiten der Klasse zu besprechen und Probleme zu klären.

(Spielenachmittag)

Eltern im Gespräch beim Spielenachmittag

Erprobungsstufenkonferenzen

Während der Erprobungsstufe finden zusätzlich zu den Zeugniskonferenzen vier Erprobungsstufenkonferenzen statt, in denen die Lehrerinnen und Lehrer einer Klasse Beobachtungen und Eindrücke ansprechen können, die das Arbeiten in der Klasse betreffen.

Bei allen Konferenzen kommen hier nicht nur Lernfortschritte und Lerndefizite, sondern auch das Sozialverhalten zur Sprache. Sollte es notwendig sein, setzt sich die Klassenlehrer bzw. die Klassenlehrerin direkt nach den Konferenzen mit den Erziehungsberechtigten in Verbindung.

Grundschullehrer/innen-Tag

Der Übergang von der Grundschule in das Gymnasium ist eine Herausforderung für die Schülerinnen und Schüler, daher ist uns ein guter Kontakt mit den abgebenden Grundschulen besonders wichtig. 

Der Grundschullehrer/innentag bietet eine gute Möglichkeit für die Kolleg/inn/en, ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen und Anregungen aus der jeweils anderen Perspektive mitzunehmen. Darüber hinaus besteht für die Grundschulkolleg/inn/en die Möglichkeit, Fragen zum NGK zu stellen und mit den neuen Klassenlehrer/innen und der Schulleitung ins Gespräch zu kommen. 

Aber auch die neuen Fünftklässler möchten ihren ehemaligen Lehrer/innen zeigen, wie es in der neuen Schule ist , daher begrüßen die Schüler/innen ihre früheren Lehrer/innen und zeigen ihnen die Schule. Dadurch lernen die Grundschullehrerinnen das NGK auch aus der Perspektive der Schülerinnen und Schüler kennen und können sich außerdem davon überzeugen, dass ihre ehemaligen Schüler und Schülerinnen „gut am NGK angekommen“ sind und sich wohlfühlen.


Lehrersprechtag

Jeweils im Spätherbst findet ein Lehrersprechtag der Dormagener Schulen statt.  Hierzu werden die Grundschullehrer/innen und die Klassenlehrer/innen der fünften Klassen der weiterführenden Schulen aus Dormagen eingeladen, um sich über die Entwicklung ihrer Schüler/innen auszutauschen und zu besprechen, ob der Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule gelungen ist oder ob es vielleicht noch Verbesserungsvorschläge gibt, die im nächsten Jahr berücksichtigt werden könnten, um den Schüler/innen den Übergang auf die weiterführende Schule zu erleichtern.

Beratung

Bei schulischen und außerschulischen Schwierigkeiten sind die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer wichtigste und erste Ansprechpartner. Aber auch die Erprobungsstufenkoordinatorin und die Schulleitung stehen für Gespräche und Beratung selbstverständlich zur Verfügung.

Darüber hinaus informieren wir Schüler und Eltern weit im Vorfeld über die verschiedenen Wahlmöglichkeiten im Rahmen ihrer Schullaufbahn. So laden wir die Eltern zu einem Informationsabend zur Wahl der 2. Fremdsprache (Latein/Französisch) ein, Fachlehrer und -lehrerinnen informieren und beraten die Kinder im Unterricht.

Elternsprechtag

Elternsprechtag (Foto: NGK)

Jeweils etwa in der Mitte eines Halbjahres findet der Eltern-und Schülersprechtag statt.

Die Schülerinnen und Schüler bekommen einen Planungsbogen, in dem die Eltern eintragen, welchen Lehrer, welche Lehrerin sie sprechen wollen. Diese tragen ebenfalls ein, wenn sie ein Gespräch mit den Eltern für notwendig halten und vergeben ggf. einen Gesprächstermin, der in der Regel 10 Minuten umfasst. Wenn sich zeigt, dass ein ausführlicheres Gespräch nötig ist, kann ein weiterer Termin zu einem anderen Zeitpunkt vereinbart werden. 

Schülersprechtag in der Klasse 6

Nach den Halbjahreszeugnissen und vor dem Elternsprechtag wird in der Klasse 6 ein Schülersprechtag durchgeführt. Die Kinder reflektieren in einem  Gespräch mit der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer die Lernsituation in der Klasse und das eigene Lern-, Sozial- und Arbeitsverhalten und überlegen gegebenenfalls, welche Verbesserungen möglich sind. Das Gespräch mit den Schüler/innen dient ausschließlich der Reflexion und Beratung und ist weder eine Prüfung noch eine Leistungsbewertung. Als Gesprächsleitfaden dient ein Selbsteinschätzungsbogen, den die Schüler und Schülerinnen in der Schule ausfüllen. 

 

Klassenpaten

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 werden im Rahmen der Vertrauensschülerausbildung als Streitschlichter und Klassenpaten ausgebildet und stehen dann in der Jahrgangsstufe 9 als Paten zur Verfügung, d.h. auch sie sind in Problemfällen Ansprechpartner für die Jüngeren.

Darüber hinaus helfen sie den „Kleinen“ bei der Organisation von Aktivitäten und sind Begleiter bei den Religiösen Besinnungstagen und anderen Klassenunternehmungen.

Klassenpaten 2016 (Foto: NGK)

Hausaufgaben

Für die Klassen 5 und 6 (Erprobungsstufe) gilt die Regelung, dass keine Hausaufgaben gegeben werden. 

Zum Üben und Vertiefen des Unterrichtsstoffes haben die Schülerinnen und Schüler daher in allen Hauptfächern je eine zusätzliche Übungsstunde sowie einmal in der Woche eine Stunde Lernzeit

In begründeten Ausnahmefällen kann es zudem notwendig sein, dass einzelne Schülerinnen oder Schüler schriftliche Aufgaben, die im Unterricht nicht vollständig erledigt werden konnten, zu Hause fertigstellen müssen.

Das erfolgreiche Arbeiten der Kinder setzt auch voraus, dass die Kinder zu Hause wiederholen und üben. Hier ist die Unterstützung der Eltern notwendig, die ihre Kinder wertschätzend begleiten und ihnen, wenn nötig, helfen – vor allem bei der Strukturierung und der Organisation. Eltern müssen nicht den Schulstoff der Kinder beherrschen, sie sollten aber darauf achten, dass die Kinder ihre Hefte und Materialien ordentlich führen und dabeihaben, wenn sie gebraucht werden. Sie sollten zudem dazu anleiten, dass die Kinder selbständig wiederholen und üben.

Unerlässlich ist das regelmäßige Vokabellernen in den Fremdsprachen und die individuelle Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Tests. Eine tägliche häusliche Lernzeit von  ca. 30 Minuten sollte in der Erprobungsstufe von den Eltern begleitet werden.

Damit die Kinder des fünften Schuljahres im Unterstufenchor mitsingen können, ist die Chorstunde in den Stundenplan integriert. Kinder, die nicht am Chor teilnehmen, haben währenddessen eine Lernzeitstunde. – Für Schüler und Schülerinnen der Sportklassen gelten Sonderregelungen, die bei Bedarf abgefragt werden können.



Das Förderkonzept des NGK

Im Folgenden sind die Aspekte des Förderkonzepts dargestellt, die für die Erprobungsstufe besonders wichtig sind. Darüber hinausgehende Informationen zum Förderkonzept des NGK finden Sie unter dem Stichwort „Schulorganisation → Fördern“ auf unserer Homepage.

Förderangebot Förderstunden

Klasse 5:

Erstes Halbjahr:

  • in den Hauptfächern jeweils eine zusätzliche Übungsstunde im Klassenverband
  • eine Klassenleitungsstunde
  • Förderstunde im Klassenverband: Methodenlernen
  • Förderband: Unterstufenchor, restl. SuS im Klassenverband (Lernzeit)

Zweites Halbjahr:

  • in den Hauptfächern jeweils eine zusätzliche Übungsstunde im Klassenverband
  • eine Klassenleitungsstunde
  • im Förderband je nach Bedarf Kleingruppenförderung
  • restl. Klassenverband Unterstufenchor oder Lernzeit

Klasse 6

Erstes Halbjahr:

  • in den Hauptfächern jeweils eine zusätzliche Übungsstunde im Klassenverband
  • Förderstunde im Klassenverband: Medienerziehung

Zweites Halbjahr

  • in den Hauptfächern jeweils eine zusätzliche Übungsstunde im Klassenverband
  • je nach Bedarf Kleingruppenförderung
  • restl. Klassenverband Lernzeit

Förderangebot Förderband

Die Organisation der Förderangebote im Förderband bedeutet, dass alle Klassen gleichzeitig eine „Förderstunde“ im Stundenplan haben, die klassenübergreifend ist.  Einige der Förderangebote sind nur für einen Teil der Schüler/innen notwendig (Kleingruppenförderung in Hauptfächern) oder interessant (Teilnahme am Schulchor). Die anderen Schüler/innen haben die Gelegenheit, die Stunde als Lernzeit zu nutzen, in der sie individuell entscheiden, in welchem Fach sie welche Aufgaben anfertigen wollen Der Aufsicht führende Lehrer achtet darauf, dass nach festgelegten Regeln alle gleichzeitig ohne Störungen arbeiten können, und steht zur Beratung zur Verfügung.

Im 1.Halbjahr nehmen alle Schüler/innen der 5d (Musikschwerpunktklasse) in der Lernzeit am Unterstufenchor teil, aus den anderen Klassen können weitere Chor-Interessierte dazukommen.

Förderangebot zusätzliche Förderstunde

In den Hauptfächern, d. h. Deutsch, Mathematik und Fremdsprache wird eine Stunde zusätzlich angeboten. Diese zusätzliche Stunde im Rahmen des Fachunterrichts ermöglicht, dass anstelle von Hausaufgaben Übungsphasen unter Aufsicht und Hilfestellung des Fachlehrers stattfinden können.

LRS-Förderung

Für einige Schülerinnen und Schüler ist die Rechtschreibung und/oder das Erfassen von Texten eine besondere Herausforderung. Seit dem Schuljahr 2018/19 führen wir am NGK eine Überprüfung der Rechtschreibkompetenzen durch, um ausgehend von den Ergebnissen dieses Tests die Kinder gezielt fördern zu können. 

Wir nutzen dazu die Münsteraner Rechtschreibanalyse (MRA). Es handelt sich dabei um ein standardisiertes valides Verfahren, das die Rechtschreibfertigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu Beginn des 5.Schuljahres testet. Mit dem Lernserver der Universität Münster ist es uns möglich, Diagnose und individuelle Förderung miteinander zu verzahnen. 

Im Rahmen des Deutschunterrichtes werden in einem Test grundlegende Rechtschreibstrategien überprüft, die für die Entwicklung von Rechtschreibkompetenzen eine Rolle spielen. Für Schülerinnen und Schüler, deren Tests deutliche Lücken in diesem Bereich aufweisen, wird ein klassenübergreifender Förderkurs eingerichtet. Abgeleitet aus der Fehleranalyse werden passgenaue Fördermaterialien zusammengestellt. 

Am Ende der Klasse 6 wird noch einmal ein Test durchgeführt, um zu überprüfen, ob die Rechtschreibleistung sich verbessert hat. 

Förderangebot Methodenlernen

  • Curriculum Lernen lernen in der Klasse 5:
  • Arbeitsplatz gestalten (ggf. Schultasche packen)
  • Heftgestaltung
  • Zeitmanagement ( Hausaufgaben/Wochenplan, Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Tests)
  • Lerntypentest und Lerntipps
  • Gedächtnistechniken (Methoden zum Vokabellernen, auswendig lernen)
  • Arbeitstechniken zur Informationserfassung und – verarbeitung (Lese- und Textmarkiertechniken, mindmaps …)
  • Entspannungs- und Konzentrationstechniken

Vergleiche dazu auch das Methodenkonzept, das auf der Homepage genauer ausgeführt ist: Schulorganisation → Lernen → Methodenkonzept.

Methodenlernen

Förderangebot Medienerziehung

In den Stunden der "Medienerziehung" (Jgst. 6, 1. Hj.) werden den Schülerinnen und Schülern dem Alter angemessene Kompetenzen für einen reflektierten, kritischen und kreativen Medienumgang vermittelt. Es werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

  • die eigene Mediennutzung reflektieren und Risiken erkennen
  • erste Schritte am Computer, Textverarbeitung, eine Präsentation gestalten etc.
  • Informationen im Netz suchen, finden und bewerten
  • Selbstdarstellung im Netz, z. B. über das Handy

Letzte Aktualisierung: 12.12.2018 13:26