Gleich 3 ehemalige NGK`ler bei der Fecht-WM am Start
Bei der diesjährigen Fecht-Weltmeisterschaft in Hongkong waren gleich drei ehemalige NGK´ler für Deutschland am Start: über den sensationellen Erfolg mit dem Gewinn des Titels als Weltmeisterin von Larissa Eifler (Abitur 2018) haben wir auch hier bereits ausführlich berichtet. Zudem waren mit Felice Herbon (Abitur 2022) und Leon Schlaffer (Abitur 2020) weitere ehemalige NGK’ler sowohl im Einzel wie im Team-Wettbewerb in der Waffengattung Säbel für Deutschland am Start.
Für Felice galt es, sich in der Vorrunde für die k.o-Runde am folgenden Tag zu qualifizieren: mit 3 Siegen gelang dies überzeugend. In der 128er-Runde hatte Denis zunächst ein Freilos, ehe sie sich gegen eine starke Koreanerin sich mit 15:13 Treffern erfolgreich für die nächste Runde qualifizierte. Dort traf sie auf die spätere Vizeweltmeisterin aus Frankreich und musste sich mit 10:15 Treffern geschlagen geben. So wurde sie in einem starken Teilnehmerfeld 55. der Weltmeisterschaft.
Leon hatte ebenfalls das erste Ziel, sich in der Vorrunde für die k.o-Runden zu qualifizieren. Mit 3 Siegen bei 3 Niederlagen gelang dies relativ knapp. Im ersten k.o-Gefecht konnte Leon gegen einen Fechter aus Algerien recht sicher mit 15:8 Treffern gewinnen. In der folgenden Runde unterlag er einem Polen mit 9:15 (Platz 83).
Beide waren ebenso wie Larissa auch im Team Deutschland am Start. Das Herren-Team musste nach einem Sieg gegen Indien sich gegen den späteren Weltmeister Italien mit 36:45 Treffern geschlagen geben. Die weitere Platzierungsrunde verlief recht wechselhaft: nach einem Sieg gegen Venezuela und einer mehr als knappen Niederlage gegen Ägypten (44:45) wurde Usbekistan dann sicher bezwungen, so das das Herren-Team die WM auf Platz 11 abschloss.
Die Damen starteten ebenfalls mit einem Sieg gegen Indien, mussten dann aber in Folge sowohl gegen die USA, wie auch gegen Rußland, Bulgarien und im abschließenden Gefecht auch gegen den Gastgeber Hongkong Niederlagen hinnehmen und beendeten den Wettbewerb auf dem 16. Platz.
von Thomas Nuyen
