Fördern

Interessen und Begabungen entdecken – und weiterentwickeln

  • Erprobungsstufe
  • Mittelstufe
  • Oberstufe
  • Beraten
  • Fördern
  • Studium und Beruf
  • AGs und Teams
  • Wettbewerbe
  • Mitwirkungsmöglichkeiten für die Eltern

1. Grundlagen

1.1 Schulrechtliche Vorgaben

Mit dem Schulgesetz vom 27. Juni 2006 setzt das Land NRW den Rahmen für ein dynamisches und leistungsfähiges Schulsystem. Ziel ist die Schaffung eines Schulwesens, in dem jedes Kind und jeder Jugendliche unabhängig von Geschlecht, seiner sozialen und kulturellen Herkunft und von Behinderungen seine Chancen und Begabungen optimal nutzen und entfalten kann. Die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler ist zentrale Leitidee des Schulgesetzes. Nach den Vorgaben des Landes NRW sollen vor allem die Schülerinnen und Schüler gefördert werden

  • deren Versetzung/Abschluss gefährdet ist
  • deren Verbleib in der Schulform gefährdet ist
  • die besondere Begabungen und Potentiale haben
  • die aufgrund ihrer Leistungsstärke die Schulform gewechselt haben
  • die aufgrund ihres Migrationshintergrundes besondere Voraussetzungen (Mehrsprachigkeit) bzw. sprachliche Defizite mitbringen. (§3 der APO SI v. 22.11.2012)

Darüber hinaus bieten wir weitere, individuelle Förderangebote für alle Schülerinnen und Schüler an.

1.2 Identifikation mit dem Leistungsgedanken in christlicher Verantwortung

Das Norbert-Gymnasium Knechtsteden bekennt sich zu Leistung und Kompetenz: „Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern eine gute fachliche Bildung ermöglichen, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern und einem christlichen Leben und Denken näher führen. … Mädchen und Jungen sollen gleichermaßen ihren Begabungen entsprechend gefördert und zu einem rücksichtsvollen Miteinander erzogen werden. …“ (siehe „Unsere Schule im Überblick“ www.n-g-k.de)

Unsere Schülerinnen und Schüler werden angehalten, strebsam zu sein, und ihr Engagement und ihre Erfolge werden öffentlich (z.B. durch Veröffentlichung auf der Homepage, im NGK-Magazin, durch Aushang oder in der Presse) anerkannt. Extraleistungen werden auf den Zeugnissen systematisch ausgewiesen. In jedem Jahr werden in einer Veranstaltung sportliche Leistungen, Kulturpreise, Erfolge bei Wettbewerben im naturwissenschaftlichen, Medien-, musikalischen und wirtschaftlichen Bereich (z.B. Känguru-Wettbewerb, „Jugend forscht“, „Jugend musiziert“) feierlich geehrt.

2. Diagnoseverfahren/Förderpläne

Für erfolgreiches Lernen sind Kenntnisse über die spezifische Ausgangslage des Lernenden von großer Bedeutung. Den individuellen Lernstand und Lernbedarf zu erkennen ist wichtiges Anliegen individueller Förderung. Daher werden Beobachtungen und Beurteilungen der Fachlehrer im Unterricht über den Klassenlehrer für unterrichtliche und außerunterrichtliche Förder-/Fordermaßnahmen genutzt. In den Erprobungsstufenkonferenzen, zu denen auch die ehemaligen Grundschullehrer eingeladen werden, sowie in den Zeugniskonferenzen erhalten die Lehrer der Klasse ein umfassendes Bild über den Leistungsstand und über das Sozialverhalten der Schüler. Auf dieser Basis werden besonders leistungsstarke und leistungsschwache Schüler identifiziert.

Dies kann ebenso wie Gespräche mit Eltern und Schülern als Grundlage für weitere Förder-/ Fordermaßnahmen genutzt werden. Um konsequent Fördermaßnahmen zu erzielen erhält jeder Schüler mit Leistungsdefiziten einen individuellen Förderplan (siehe Formular Förderplan). Dieser wird den Eltern und dem Schüler in einem Gespräch erläutert. Die Maßnahmen werden individuell mit der Familie abgestimmt. Insbesondere vor unserem katholisch-christlichen Selbstverständnis ist es unser Ziel, möglichst keine Schüler und Familien mit ihren Problemen alleine zu lassen. Dadurch erreichen wir in der Sekundarstufe 1 eine Erfolgsquote von über 99% „Nicht-Sitzenbleibern“ (Stand SJ2012/2013).

3. Unterrichtliche Förderung

3.1 Schwerpunktklassen

Aus allgemeinen pädagogischen Motiven und im Sinne der individuellen Differenzierung bietet das NGK außer einer Lateinklasse drei „Schwerpunktklassen“ an. Damit soll den spezifischen Interessen und Fähigkeiten der Schüler Rechnung getragen, aber auch über den Fachschwerpunkt hinaus die Lernmotivation und die Entwicklung einer Gruppenidentität begünstigt werden.

Die Jahrgangsstufen der Sek I bestehen jeweils aus 5 Parallelklassen:

  • Lateinklasse
  • sportbetonte Klasse
  • Klasse mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt
  • Klasse mit dem Schwerpunkt Musik
  • Projektklasse.

Die vier Schwerpunktklassen und die Lateinklasse haben wöchentlich 2-3 Stunden zusätzlichen Unterricht. Der Schwerpunkt bezieht sich bei der mathematisch-naturwissenschaftlichen und der Musikklasse nur auf die Erprobungsstufe (5. und 6. Jahrgang). Die Lateinklasse erhält 2 zusätzliche Englischstunden in der Klasse 5. Der vermehrte Sportunterricht wird bis in die 9.Jahrgangsstufe erteilt.

Näheres hierzu ist im Konzept „Schwerpunktklassen“ ersichtlich.

3.2 Differenzierungskurse (8/9)

In der Stufe 8 wählen die Schüler nach ihren Interessen/Neigungen ein Vertiefungsfach. Zurzeit werden folgende Fächer angeboten: Französisch (als 3. Fremdsprache), Engineering, Bio/Chemie, Kunst, Musikgestaltung, Medienkunde, Erdkunde/Wirtschaft und Informatik. Näheres hierzu ist den Curricula des Differenzierungsbereichs ersichtlich.

3.3 Förderung am NGK, 36 Wochenstunden

(Sportklasse s.u.)

Klasse

Zusatzstunden

Inhalte

5

+ 3 Übungsstunden

+ 2 Schwerpunkt­stunden

+ 1 Lernzeit/ Chor

+ 1 Lernzeit

+ 1 Klassenleitungs­stunde

(zusätzl. fakult.: AG)

M, D, E (L in 5a)

Latein, Naturwiss., Musik, Projekt

 

1. Hj. Methoden­­lernen

1. Hj. soziales Lernen

6

+ 4 Übungsstunden

+ 2 Schwerpunkt­stunden

+ 1 Lernzeit
(zusätzl. fakult.: AG)

M, D, E, L/ F

L, Naturwiss., Musik, Proj.

1. Hj. Medienerziehung

2. Hj. Lernz. o. indiv. Förderung

 

7

+ 4 Übungs­stunden

+ 1 Lernzeit

(zusätzl. fakult.: AG)

M, D, E, L/ F

1. Hj. Lernzeit o. Begabungs­förderung NW

2. Hj. Lernzeit o. indiv. Förderung

 

8

+ 1 Lernzeit

+ 1 Lernzeit
(zusätzl. fakult.: AG)

1. Hj. Lernzeit

2. Hj. Lernzeit o. indiv. Förderung

 

9

+ 1 Lernzeit

+ 1 Lernzeit

(zusätzl. fakult.: AG)

1. Hj. Lernzeit

2. Hj. Lernzeit o. indiv. Förderung

 

Sonderfall Sportklasse 36 Wochenstunden

Klasse

Zusatzstunden

Inhalte

5

+ 3 Übungsstunden

+ 3 Schwerpunktstunden

+ 1 Lernzeit/ Chor

+ 1 Lernzeit
(zusätzl. fakult.: AG)

M, D, E

Sport (1 Fahrstunde)

 

1. Hj. Methodenlernen

 

6

+ 3 Übungsstunden

+ 3 Schwerpunktstunden

+ 1 Lernzeit

(zusätzl. fakult.: AG)

 

M, E, L/ F

Sport

1. Hj. Medienerziehung

2. Hj. Lernzeit o. indiv. Förderung

 

7

+ 1 Übungsstunden

+ 3 Schwerpunktstunden

+ 1 Lernzeit

(zusätzl. fakult.: AG)

L/ F

Sport

1. Hj. Lernzeit

2. Hj. Lernzeit o. indiv. Förderung

 

8

+ 3 Schwerpunktstunden

+ 1 Lernzeit

(zusätzl. fakult.: AG)

 

! Sportregelunterr. 2- statt 3-stündig

! einstündig Biologie fällt aus

 

Sport

1. Hj. Lernzeit

2. Hj. Lernzeit o. indiv. Förderung

9

+ 3 Schwerpunktstunden

+ 1 Lernzeit

 

! Sportregelunterricht 1-stündig

Sport

1. Hj. Lernzeit

2. Hj. Lernzeit o. indiv. Förderung

Erläuterungen zu den Unterrichtsstundenbezeichnungen und zur Förderung:

MÜ, DÜ, EÜ, FÜ/LÜ = Übungsstunde in M, D, E, F o. L

Anstelle der Hausaufgaben werden in diesen Übungsstunden unter Aufsicht des Fachlehrers Übungsaufgaben erledigt. Dabei können Expertenrunden gebildet werden; der Fachlehrer steht bei Fragen zur Verfügung.

Fachförderung (Mathe, Deutsch, Englisch):

Im 2. Schulhalbjahr bekommen SchülerInnen, die in bestimmten Fächern Förderbedarf haben, in Kleingruppen zusätzliche Übungsmöglichkeiten bei einem Fachlehrer.

Den Förderbedarf stellen die Fachkollegen in Absprache mit den Eltern und dem Schüler fest. Sollte kein Förderbedarf vorhanden sein, haben die SchülerInnen Lernzeit (LZ, s.u.).

In Jg. 7 ist eine Förderschiene eingerichtet, in der im 1.Quartal die 7d ihr Musikprojekt bis zur Aufführung weiterführt, eine Gruppe Interessen- und Begabungsförderung im Math.-nat.wiss. Bereich erfährt, sowie eine Mathematikfördergruppe installiert ist. Die übrigen SuS haben gleichzeitig eine betreute Lernzeit.

LZ Lernzeit:

Die Lernzeit ermöglicht den SchülerInnen, selbstständig zu arbeiten. Sie entscheiden selbst, an welchen Aufgaben, in welchem Fach, mit welcher Geschwindigkeit und mit welchem Partner sie arbeiten wollen.
Der Aufsicht führende Lehrer achtet darauf, dass nach festgelegten Regeln alle gleichzeitig ohne Störungen arbeiten können, und steht zur Beratung zur Verfügung.

Im 1.Halbjahr nehmen alle SchülerInnen der 5d (Musikschwerpunktklasse) in der Lernzeit am Unterstufenchor teil, aus den anderen Klassen können weitere Chor-Interessenten dazukommen.

ML Methodenlernen:

Im 1.Halbjahr der Jahrgangstufe 5 befassen sich alle SchülerInnen mit
Methodenlernen: Gestaltung von Arbeitsplatz, Schließfach, Schultasche, Führung des NGK-Planers, Heftführung, Vokabeln lernen, Klassenarbeitsvorbereitung.

— und in der Klassenleitungsstunde mit sozialem Lernen: Kennenlernen, Klassenregeln, Klassenrat usw.

ME Medienerziehung:

In den Stunden der „Medienerziehung“ (Jgst. 6, 1. Hj.) werden den Schülerinnen und Schülern dem Alter angemessene Kompetenzen für einen reflektierten, kritischen und kreativen Medienumgang vermittelt. Es werden folgende Schwerpunkte gesetzt:

– die eigene Mediennutzung reflektieren und Risiken erkennen

– erste Schritte am Computer, Textverarbeitung, eine Präsentation gestalten etc.

– Informationen im Netz suchen, finden und bewerten

– Selbstdarstellung im Netz, z. B. über`s Handy

MP Mittagspause:

Alle Kinder der Jgst. 5 nehmen am Mittagstisch teil, sie werden von Lehrern der Klassen begleitet.

SuS der Jgst. 6 und 7 können am Mittagstisch teilnehmen. Zeiten s. Stundenplan.
Für den Rest der Mittagspause stehen folgende Aufenthaltsmöglichkeiten zur Verfügung:

— drinnen: Silentium, Foyer, Norbertbibliothek, Mensa,
— draußen: Norbertpark, Hartplatz, Schulhof, Bolzplatz, Patreswäldchen

PJ Projektunterricht :

PJ hat zwei Zielsetzungen:

1. den SchülerInnen Einblicke in verschiedene Fachbereiche zu geben,

2. die SchülerInnen an selbstständiges Arbeiten heranzuführen bzw. die diesbezgl. Arbeit der Grundschulen fortzusetzen. Deswegen werden in Absprache mit den SchülerInnen Projekte aus unterschiedlichen Fachgebieten oder fächerübergreifende Themen erarbeitet.
Der Arbeitseinsatz der SchülerInnen im PJ wird auf dem Zeugnis dokumentiert.

AG Arbeitsgemeinschaft:

Interessen, Stärken fördern:              AGs, z.Zt. 29, in folgenden Bereichen:
-musisch-künstlerisch
-technisch
-sportlich
-sprachlich
-sozial
– spez. Begabungsförderung (Drehtür, Projekte, Schülerstudium)

3.4 Fachspezifischer Förderunterricht in den Hauptfächern (5-9)

In den Klassenstufen 5 bis 9 werden den Schülern im zweiten Halbjahr nach Bedarf Förderstunden in den Hauptfächern angeboten. Hierbei wird besonderer Wert auf Kleingruppen gelegt. Im Rahmen dieser zusätzlichen Übungsstunden sollen Defizite aufgearbeitet werden, um so einer möglichen Versetzungsgefährdung entgegenzuwirken.

Folgende Diagnoseverfahren werden hierfür eingesetzt:

  • Individuelle Leistungsbewertungen der Fachlehrer
  • Ganzheitliche Beurteilung des Schülers durch den Klassenlehrer

Es wird auf Förderbedürftigkeit und Förderungswilligkeit Wert gelegt. Die Teilnahme an den Förderkursen ist obligatorisch und kann nur durch eine ausdrückliche schriftliche Willenserklärung der Eltern abgelehnt werden. In der 5. Jahrgangsstufe werden darüber hinaus den Schülern die Teilnahme am Chor oder eine Lernzeitstunde angeboten, in der Jahrgangsstufe 6 soll darüber hinaus Medienkompetenz vermittelt werden. Näheres zu diesem Punkt ist im Konzept Förderunterricht ersichtlich.

3.5 Förderkurs „Fit fürs Mathe-Abitur“

Für alle leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler bieten wir seit einigen Jahren eine spezielle Vorbereitung auf das Mathematikabitur an. Dieser zusätzliche Kurs wird für Grundkursschüler der Jahrgangsstufe Q2 angeboten (siehe auch: Anlage: Flyer) und soll Defizite aufarbeiten helfen, die durch das frühere Abitur nach G8 entstanden sind.

3.6 Arbeitsgemeinschaften

Am Norbert-Gymnasium wird eine große Anzahl von Arbeitsgemeinschaften angeboten. Neben einer Theater- und einer Comic-AG gibt es auch naturwissenschaftliche AGs („Jugend-forscht“-AG, Physik-AG), eine Schach-AG, Musik-AGs (Orchester, Jazz-AG, div. Chöre etc.) sowie sportliche Arbeitsgemeinschaften. Das Angebot variiert von Jahr zu Jahr. Die Teilnahme wird auf dem Zeugnis dokumentiert.

3.7 Unterrichtsmethodische Maßnahmen

Lern- und Arbeitsmethoden

In den Stufen 5 bis 10 werden den Schülern fachspezifische und fächerübergreifende Lern- und Arbeitsmethoden vermittelt. Formen des individualisierten Lernens (Wochenplanarbeit, Stationenlernen, Projekte, Binnendifferenzierung usw. ) werden hierbei in den Unterricht integriert.

Expertenlernen

Ab der 6. Klasse wird an unserer Schule das Modell des Expertenlernens fakultativ genutzt. Diese kooperative Form des eigenverantwortlichen Arbeitens ermöglicht es den Schülern, in Kleingruppen mit klasseninternen „Experten“ des jeweiligen Faches Übungsaufgaben im individuellen Lerntempo zu bearbeiten und zu besprechen. Näheres hierzu ist im Konzept „Expertenrunden“ ersichtlich.

EVA

Die Zielsetzung des eigenverantwortlichen Arbeitens (EVA) ist insbesondere die Stärkung von Selbstständigkeit, Eigeninitiative sowie Bewusstmachung individueller Stärken und Schwächen. EVA wird sowohl als Unterrichtsmethode als auch als Vertretungskonzept in Sek I und Sek II eingesetzt. In der Sek I bearbeiten die Schüler im Vertretungsunterricht Arbeitsaufträge der abwesenden Fachlehrer oder sonstiges bereitgestelltes Lernmaterial. In der Sek II haben die Fachlehrer die Möglichkeit, den Schülern im Silentium Arbeitsaufträge hinterlegen zu lassen. Diese können dann dort oder z.B. in der Norbertbibliothek bearbeitet werden. Weiteres hierzu ist im Vertretungskonzept ersichtlich.

4. Außerunterrichtliche Förderung

4.1 Lernförderung

Lernpatenschaften

Am Norbert-Gymnasium wird seit 2010 das Konzept der Lernpatenschaften angeboten. Es richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II, die beispielsweise neu auf unserer Schule sind, deren Muttersprache nicht Deutsch ist oder die besondere Schwächen haben. Sie bekommen einen Paten aus den Stufen 10-12, der organisatorisch und fachlich seine Unterstützung anbietet.Näheres hierzu ist im Konzept „Lernförderung Lernpatenschaften“ ersichtlich.

Nachhilfebörse

Über das Sekretariat können Oberstufenschüler sich in eine Kartei aufnehmen lassen und Schüler der Sekundarstufe I mit fachlichen Problemen können aus dieser Kartei geeignete Schüler für Nachhilfeunterricht auswählen.

4.2 Begabtenförderung

Am NGK soll jeder Schüler seinen Talenten entsprechend gefördert werden. Für die besonders begabte Schülerinnen und Schüler bieten wir verschiedene Möglichkeiten an, ihre Stärken optimal zu fördern. Näheres hierzu ist im Konzept „Begabtenförderung“ ersichtlich.

Drehtür-Modell

Das Drehtürmodell ist für Schüler, Lehrer und Mitschüler eine interessante und spannende Möglichkeit, besondere Interessen und Begabungen zu begleiten.

Die Grundidee wird am NGK wie folgt umgesetzt: Die Schüler bearbeiten ein Thema in ihrer normalen Unterrichtszeit. In Absprache mit dem Fachlehrer verlassen sie den Unterrichtsraum und arbeiten insgesamt etwa 6-8 Stunden im Silentium. Das Ergebnis dieser Arbeit ist eine schriftliche Ausarbeitung und eine Präsentation ihres Themas.

Die Schüler werden in der ersten Phase von den Fachlehrern ausgewählt und angesprochen. Alle Schüler, die am Drehtürmodell teilnehmen, werden zentral verwaltet. Die gesamte Gruppe erhält dann ein Infoblatt über das grundsätzliche Vorgehen und über verpflichtende Treffen. Auf diesen Treffen werden die Schüler über die Arbeitsweise (Dokumentation etc.) und die Präsentation des Projektes (Vortrag/schriftliche Ausarbeitung/Vitrine) informiert und geschult. Die Schüler führen selbstständig Buch über die Termine, an denen sie gearbeitet haben. Schließlich folgt die Beurteilung der Lehrkraft über die Arbeit der Schüler, die mit in die sonstige Mitarbeitsnote einfließt.)

Frühstudium

Die Universitäten Köln und Düsseldorf bieten für Oberstufenschüler entsprechende Möglichkeiten an. Es können reguläre Vorlesungen besucht werden und bei erfolgreicher Teilnahme erhält der Schüler die für sein späteres Studium relevanten „Scheine“ (bzw. Credit-Points).

Voraussetzung ist, dass sowohl die Schule als auch die Universität der Teilnahme des Schülers an Universitätsveranstaltungen zustimmt.

Überspringen von Klassen

Die Rechts- und Verwaltungsvorschriften erlauben das Überspringen von Klassen. Grundvoraussetzung ist die Begabung des Schülers oder der Schülerin auf einer breiten Ebene und die dem Alter entsprechende körperliche, emotionale und soziale Entwicklung.

Wettbewerbskonzept

Die Schülerinnen und Schüler des NGK haben die Möglichkeit an einer Vielzahl von Wettbewerben teilzunehmen. Vor allem im Bereich Sport (Leichtathletik, Fechten, Ringen, Schwimmen, Handball, Fußball, Volleyball), bei Mathematikwettbewerben (Mathematikwettbewerb Rhein-Kreis Neuss, Mathematikolympiade, Mathewettbewerb der Universität zu Köln, Bundeswettbewerb Mathematik, Känguruwettbewerb (über 500 NGK-Schüler) , bei „Jugend musiziert“, „Jugend forscht“ , Schach-Turnieren und in vielen anderen Bereichen erlangen unsere Schüler im nationalen und internationalen Vergleich hervorragende Ergebnisse. Näheres hierzu ist im Konzept „Begabtenförderung: Teilnahme an Wettbewerben“ ersichtlich.

“Jugend forscht“

Für die Teilnahme am Jugend-forscht-Wettbewerb bietet das NGK eine Arbeitsgemeinschaft an, die die Schüler aller Jahrgangsstufen auf den Regional- und den Landeswettbewerb vorbereitet. Der Förderverein unserer Schule unterstützt die jährliche Teilnahme an den Wettbewerben. Näheres hierzu ist im Konzept „Begabtenförderung: Jugend forscht“ ersichtlich.

4.3 Sprachzertifikate

Die Schüler des NGK haben die Möglichkeit, verschiedene international anerkannte Sprachzertifikate zu erlangen, für die schulintern spezielle Vorbereitungskurse angeboten werden:

  • Englisch: Cambridge (siehe CAMBRIDGE Zertifikat)
  • Französisch: DELF (siehe DELF Zertifikat)

Spanisch: DELE (diplomas de español como lengua extranjera)

4.4 Auslandsaufenthalte

 Internationaler Partnerschaften

Interkulturelle Kompetenz wird in den Kernlehrplänen als wichtiges Erziehungsziel nicht nur im Fremdsprachenunterricht genannt. In diesem Zusammenhang ist es von besonderer Bedeutung, internationale Partnerschaften aufzubauen und zu pflegen.

In diesem Sinne bietet das NGK interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, an internationalen Projekten und Begegnungen teilzunehmen. Momentan gibt es Kontakte zu Frankreich, USA, Irland und Israel (vermittelt über den Verein Begegnung 2005 e.V.) Näheres hierzu ist im Konzept „Internationale Partnerschaften“ ersichtlich.

Individuelle Auslandsaufenthalte

Das NGK bietet interessierten Schülerinnen und Schülern individuelle Beratung an, wenn sie für eine längere Zeit ins Ausland gehen wollen. Dieses Angebot richtet sich in der Regel an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10. Sie werden auf speziellen Veranstaltungen von der Schule über die Programme informiert und ein entsprechender Austausch wird von der Schule unterstützt und begleitet (Bewerbungsschreiben, Empfehlungen, Beratungsgespräche). Näheres hierzu findet sich im Bereich „Beratung Auslandsaufenthalte“.

4.5 Norbert-Akademie

NGK-Oberstufenschüler haben extern die Möglichkeit, sich bei der Norbert-Akademie (www.norbert-akademie.de) zu bewerben. Dort werden sie über den Zeitraum von zwei Jahren an jedem zweiten Samstag im Monat in den Bereichen Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, Softskills, Bewerbungstraining und auf vielen anderen Gebieten geschult. Dabei können sie von dem Know-how externer Dozenten der Fachhochschule Niederrhein und aus der freien Wirtschaft profitieren, die sie auch bei der Anfertigung einer anspruchsvollen Projektarbeit begleiten. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten sie ein IHK-Zertifikat, das ihnen im Studium und/oder in der Ausbildung anerkannt wird.

5. Sportinternat

Um erfolgreichen sportbegabten Schülern neben intensiven Trainingsphasen auch die schulische Ausbildung zum Abitur zu ermöglichen, bietet das NGK als sportbetonte Schule ein Internat an. Trainingszeiten werden in Kooperation mit den Vereinen mit dem Stundenplan der Schüler abgestimmt. Näheres hierzu ist im Profil „sportbetonte Schule“ ersichtlich.

6. Norbert-Bibliothek

Die Bibliothek unserer Schule bietet als Selbstlernzentrum für die Schüler neben einem großen Angebot an Fachbüchern und Literatur moderne PC-Arbeitsplätze mit Zugang zu internationalen Datenbanken an. Näheres hierzu ist im Konzept „Norbert-Bibliothek“ ersichtlich.

7. Inklusion

Das Norbert-Gymnasium sieht sich als katholische Schule in freier Trägerschaft von seinem Selbstverständnis her in hohem Maße verantwortlich für Schüler und Schülerinnen, die in besonderer Weise, z. B. durch dauerhafte Erkrankung oder Behinderung, benachteiligt sind.

Im Sinne einer christlich orientierten Menschenbildung und der individuellen Förderung eines jeden Schülers und einer jeden Schülerin, möchte die Schule im Falle von besonderen Belastungen der Schüler Sorge dafür tragen, dass zielgleiches Lernen möglich ist und bleibt.