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Guten Tag, heute ist der 20. 08. 2019

Norbert-Gymnasium Knechtsteden

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Schulpastoral

Ein Ausflug zu den Weltreligionen nach Köln

04.06.2019

Am 22.05.19 hat der Religionskurs von Herrn Molitor der Klasse 9d eine Exkursion zum „Garten der Religionen“ nach Köln durchgeführt.

Als wir beim „Garten der Religionen“ ankamen, wurden wir von Frau Plhak empfangen, die für uns ein Programm vorbereitet hatte. Dieser Garten ist relativ neu und wie ein Park für jeden zugänglich. Entstanden ist er aus einem alten Klostergarten und wurde von der Organisation „IN VIA Köln e.V.“ gebaut. Diese Organisation setzt sich heute besonders für Kinder- und Jugendhilfe ein.

Der Garten besteht aus zehn Stationen, fünf sind für die Weltreligionen: dem Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus und Hinduismus. Die anderen Stationen gehören keiner bestimmten Religion an. Es gibt einmal den Brunnen, das Spiel des Lebens, die Glocke, die Wüste und die Sonnenuhr:
so stellen die verschiedenen Stationen z. B. die Zeit der Menschen als eine Glocke dar, die Aufmerksamkeit erregt und uns an wichtige Sachen wir Gottesdienste erinnert. Der Springbrunnen andererseits symbolisiert die Verbindung zwischen Wasser und Leben bzw. Klarheit und Reinheit und erklärt somit auch die Wichtigkeit von Wasser in Religionen. Das durchaus interessante Spiel mit den rollenden Kugeln, die eine Kerbe in sich trugen, beschreibt die mangelnde Perfektion eines Menschen (durch die Kerbe in der Kugel) und hebt hervor, dass man sein Ziel im Leben nicht unbedingt erreicht, dass man eventuell Umwege geht oder sogar mehrere Anläufe benötigt. Bei der Sonnenuhr müssen sich die Besucher auf das Feld des entsprechenden Monats stellen, damit der Schatten die Uhr anzeigt. Die Wüste stellt hauptsächlich die Trockenheit und die Einsamkeit dar. In der Wüste ist ‘nichts‘ außer man selbst und Gott, sodass ich Zeit für mich, zum Nachdenken und zur Verbindung zwischen Gott und mir selbst habe. Beispiele dafür sind Moses, der nach dem Auszug aus Ägypten mit den Israeliten die Wüste durchquert, und Jesus, der 40 Tage in der Wüste verbracht hat (Fastenzeit).

Die Betreiber des Gartens verstehen den Garten als Ort des Dialogs, um einander näher zu kommen. Sie möchten einen Beitrag zu Akzeptanz und Wertschätzung der verschiedenen Religionen leisten. Ich fand es eine sehr schöne Exkursion, vor allem weil wir auch noch viel über die anderen Religionen dort erfahren haben. Wie schon erwähnt, finde ich, dass der Garten eine tolle Idee ist und finde es sehr gut, dass uns Schülern diese Chance gegeben wurde, den Garten zu besuchen.


Von: J. Winterling, K. Tigges, L. Györi, A. Mellert, L. Jiang & E. Christmann


Letzte Aktualisierung: 06.08.2019 11:46