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Guten Morgen, heute ist der 05. 08. 2015 :: Start :: Druckversion

Aktuell

06.07.2015

Triathlon-Team überrascht mit Platz 3 beim Landesfinale

Schlussläufer Samuel Mock erkämpfte in einem furiosen Lauf den dritten Rang zurück.


Kat: Schulsport

06.07.2015

Deutliche Steigerung der Schwimmerinnen im Landesfinale

Kurzfristig hatten unsere jungen Schwimmerinnen die Einladung zum Landesfinale der Wettkampfklasse...


Kat: Schwimmen

26.06.2015

Für Nachhaltigkeit und Menschenwürde ein Zeichen setzen

Fairtrade-Schulteam des NGK erhält den 1. Preis beim Umweltschutz-Wettbewerb der Stadt Dormagen


Kat: Fair-Trade-School, Wettbewerbe

26.06.2015

Aufgeschlossen gegenüber Fremden und Andersdenkenden

NGK-Schülerin unter den Preisträgern beim Facharbeitspreis der PTH St. Augustin


Kat: Wettbewerbe, Sozialwissenschaften - Politik - Wirtschaft

25.06.2015

Unterwegs in fremden Galaxien

Die Klasse 8 b besucht das Stellarium Erkrath


Kat: NGK unterwegs

Spendenaufruf

„Hilfe für Dammi“

11. 06. 2015

Andreas Damrich ist ein Ehemaliger des Norbert-Gym­nasi­ums und Abiturient des Jahrgangs 1994.

Im Sommer 2014 erlitt er beim Joggen plötzlich einen Herzinfarkt. Er musste reanimiert werden und befand sich mehrere Monate in verschiedenen Krankenhäusern. Inzwischen ist er wieder bei seiner Familie – aber er liegt im Wachkoma, als Schwerst-Pflegefall.

Kalender

Norbert-Gymnasium Knechtsteden

Knechtsteden 17
41540 Dormagen
Tel.: 02133/8963
Fax.: 02133/81170
E-Mail: sekretariat(at)norbert-gymnasium.de

Schulleiter:       Herr J. Gillrath
Stellvertreter:  Herr M. Odenthal

Norbert-Gymnasium Knechtsteden

Norbert-Gymnasium Knechtsteden
Knechtsteden 17
41540 Dormagen
Tel.: 02133/8963
Fax.: 02133/81170
E-Mail: sekretariat(at)norbert-gymnasium.de


Forum Knechtsteden 2015

• 2. Halbjahr

Knechtsteden Catering-Service


Link zur Schulabteilung des Erzbistums Köln

Schulabteilung des Erzbistums Köln
www.katholische-freie-schulen.de

Förderverein

Fairtrade-Logo

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Sport-News

06.07.2015

Berlin, Berlin - wir fahren nach Berlin

Leichtathletik-Team des NGK gelang erfolgreiche Titelverteidigung


Kat: Leichtathletik

NGK unterwegs, Schulpastoral

Eine einzigartige und unvergessliche Erfahrung

06.07.2015 – 09:33 Uhr

Taizé-Fahrt 2015

„Wer nach Taizé kommt, ist eingeladen, Gemeinschaft mit Gott zu suchen: im gemeinsamen Gebet, im Singen, in der Stille, im persönlichen Nachdenken und in Gesprächen.“

In diesem Sinne brechen wir, eine Gruppe von 49 Oberstufenschülerinnen und -schülern des Norbert-Gymnasiums Knechtsteden, unter der Leitung von Herrn Pernack und Frau Hilger am Samstag, den 13.06.2015 in das französische Taizé auf. Für eine ganze Woche nehmen wir von nun an an einem internationalen und ökumenischen Treffen teil, was bedeutet, dass man mit Menschen aus aller Welt und den Brüdern der Communauté zusammen betet, arbeitet und sich austauscht. Doch was am Norbert-Gymnasium bereits Tradition hat, ist dieses Jahr ein ganz besonderes Erlebnis, da Frère Roger, welcher 1940 die Communauté gegründet hat, dieses Jahr 100 Jahre alt geworden wäre und Taizé zudem sein 75. Jubiläum feiert.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag verlassen wir also Knechtsteden voller Freude und Erwartung, um uns auf die achtstündige Busfahrt nach Taizé in Burgund zu begeben. Pünktlich zum Morgengebet mit Sonntags-Gottesdienst und dem sich anschließenden Frühstück werden wir dort in Empfang genommen. Die Gebete, die im Verlauf der ganzen Woche dreimal am Tag abgehalten werden, sind für die meisten von Beginn an eine völlig neue Erfahrung, da sie sich grundsätzlich von dem, was wir bereits kennen, unterscheiden. Zusammen mit den ungefähr 100 Brüdern und allen Besuchern in Taizé singt man auf dem Boden sitzend kurze, eingängige, doch sich wiederholende Melodien in allen Sprachen. Man betet und hört der Lesung aus der Bibel zu, die ebenfalls in mehreren Sprachen gehalten wird. Das vermutlich Ungewöhnlichste, doch auch Schönste, ist die 5- bis 10-minütige Stillephase, die von jedem individuell genutzt werden kann.

GruppenspielNach dem Frühstück heißt es ab Montag dann auch arbeiten (Müll aufsammeln, Putzen etc.), denn Taizé lebt von seinen Besuchern und funktioniert nur, wenn jeder mithilft. Zudem werden wir in sogenannte Bibelgruppen eingeteilt, in denen wir in Kontakt mit Jugendlichen aus anderen Ländern treten, Gruppenspiele spielen und über Bibelstellen und Themen sowie Lebensfragen, die uns alle betreffen, diskutieren und Meinungen austauschen. Da die Tage von ihrer Struktur her ähnlich verlaufen, kommen wir allmählich in einen gleichmäßigen Rhythmus. Man merkt, wie die Gruppe sich nach der Anstrengung der vergangenen Wochen in der Schule entspannt und stärker zusammenwächst. Die erfolgreich von drei Schülern aus der Stufe 11 selbst organisierte Schnitzeljagd trägt dabei ebenfalls zur Stärkung der Gruppendynamik und zum Spaß, welchen wir ohnehin von Anfang an haben, bei.

Die letzten beiden Abende stellen dann schließlich doch eine Ausnahme dar, denn einfach ausgedrückt feiert Taizé jede Woche das Osterfest. Das heißt, dass am Freitag ein „Gebet vor dem Kreuz“ stattfindet, bei dem, wie der Name schon sagt, jeder die Möglichkeit hat, das Jesuskreuz zu berühren und dabei zu beten. Am Samstag wird dann das Abendgebet mit dem Osterlicht abgehalten, bei dem alle eine kleine Kerze erhalten, welche man sich gegenseitig entzündet. Dabei ist es wunderschön mit anzusehen, wie sich das Licht von einer einzigen Flamme aus in der gesamten Kirche ausbreitet und alles zu strahlen scheint.

Des Weiteren genießen einige im Verlauf der Woche das Angebot von Herrn Pernack, zusammen früh morgens im wunderschönen Burgund eine ca. 40-minütige Route zu joggen. In den ersten Tagen regnet es leider, doch sonst haben wir stets strahlenden Sonnenschein und Temperaturen bis um die 30 Grad. Das kommt uns bei unserer Unterbringung in Zelten natürlich zugute.

Am Ende der Fahrt lässt sich sagen: diese Woche war eine einzigartige und unvergessliche Erfahrung, welche jeder als Chance ergreifen sollte. Man spricht vermutlich für alle, wenn man sagt, dass Taizé uns in gewisser Weise weitergebracht hat, uns hat reifen lassen und auch ein wenig verändert hat. Wir sind dankbar, dass wir ein Stück Taizé, dieses Stück Ruhe, mit nach Hause bringen können und weitertragen werden.

Von: Greta Niehaus


Letzte Aktualisierung: 10.07.2015 19:59